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Moin, moin,
zum Thema Sortieren wüsste ich gern Euren Rat oder Eure Erfahrung, gern auch einen kurzen Hinweis auf einen anderen Thread, falls ich mein Problem woanders gelöst finde: ich habe reichlich Bücher auf meinem PRS 650 gespeichert, sortiert überwiegend in Sammlungen. In diesen nach bestimmten Themen benannten Sammlungen finden sich viele gleichnamige "Bücher", die ich der besseren Identifizierung und Ordnung mit fortlaufenden Nummern versehen habe, ähnlich wie bei Zeitschriften oder Sammelbänden. Wenn ich allerdings mehr als 10 "Werke" fortlaufend nummeriere, zählt der Reader nicht mathematisch logisch, wie wir zählen würden, sondern sortiert streng nach der ersten Ziffer. Beispiel: Bände von 1 bis 20 werden vom Reader wie folgt sortiert: 1,10,11,12,13,14,15,16,17,18,19,2,20,3,4,5,6,7,8,9. Das ist schon nervig. Ich kenne kein Computerprogramm, das ebenso sortiert. Ist Sony hier ein Fehler unterlaufen oder kann man diese unsinnige Sortierung vielleicht sonst wie ändern? Anwenderfreundlich ist das jedenfalls nicht.
Über hilfreiche Beiträge würde ich mich freuen (Über andere Beiträge, Mitleidsbekundungen etc. natürlich auch)!
Nasse Grüße aus dem Braunschweigischen
bkaufmann
Ich denke 1,11, 2 usw. werden nicht als Zahlen sondern als Text interpretiert und dann ist die Sortierung richtig. Gib 01, 02 usw. ein, dann sollte es gehen.
Gerne hier mein Mitleid, lieber bkaufmann!
bffan43 hat's eh klar formuliert, stell' die Null voran und, solltest du jemals über 99 kommen
, dann musst du natürlich (nachträglich) auch weiter mit Nullen ergänzen.
Hallo @Ines
Und ab Sortieren IIX wird's noch schwieriger!
Grüße
Heimer
Hallo Ines,
das kann man in calibre sogar automatisieren (ich glaube, über die Metadaten-Schalttafel), damit man nicht immer die Nullen so eingeben muss - eigentlich ist ja Calibre nichts anderes als eine anwendungsbezogen programmierte Datenbank (bei Microsofts ACCESS geht das ja auch); dazu taucht man dann aber schon weit in die Tiefen des Programms ein; da rächt sich die reduzierte GUI, vielleicht wird das besser, wenn das Programm mal aufgekauft wird (dann ist es natürlich nicht mehr umsonst).
viele Grüße
Michael Lindner
Hallo.
Hmm, genau. Zahlen als Teil eines Namens können manche Programme korrekt interpretieren. Mein MacOSX kann's im Betriebssystem. Aber selbst Word auf dem Mac hat's wieder verlernt....
Ansonst würde ich mich nicht drauf verlassen, dass eine allenfalls nächte Update-Version eines Programms das dann auch noch kann. Keine Überraschung, am Besten (sogar mit MacOSX) immer harte Tatsachen schaffen!
(hier spricht der Kontroll-Freak aus mir... 
Hallo
Ich möchte mal 2 Dinge grundsätzlich betrachten:
1. Sortieren in einem Programm (auch Betriebsystem) kann nur so gut oder schlecht sein, wie der Entwickler des Programmes "mitgedacht" hat.
Es gibt sog. Feldtypen wie numerisch, alphanumerisch, bool etc. Jeder Typ unterliegt anderen Sortierregeln. Alphanumerisch ist nun mal ein Typ, der die ganze Bandbreite eines Codes zulässt (zBsp. ASCII). Also wird hier im Normalfall nach dem Code sortiert. Jede Sortier-Sonderregelung muß im Programm vorgesehen sein und speziell programmiert sein.
2. Sammler von Reihen-Publikationen kennen schon seit Jahren das Problem dieser Sortierung und verhalten sich dementsprechend: Sie geben dem Namen und den Verzeichnissen sofort eine mindestens 3-stellige Nummer mit.
Beispiel für Verzeichnis: Perry Rhodan 001-0001-0049 - Die dritte Macht
[Reihe] [Zyklus-Titelvon-Titelbis] - [Zyklusname]
Beispiel für Titel: PR - 001-0001 - Unternehmen Stardust
[kz] - [Zyklus-Titelnr] - [Titel]
Es gibt Programme (wie den Total-Commander), die das nachträgliche Massen-Umbenennen stark vereinfachen.
Grüße
Heimer
Hallo,
wenn man diese Änderungen auf Dateinamenebene vornimmt (wie der TO ja erst vorhatte), muss man Verwaltungsprogrammen wie calibre aber explizit vorschreiben, wo sie ihre Metadateninformationen herholen (aus diesem dateinamen oder aus dem Text etc.); für Reihen kann es da auch sinnvoll sein, das entsprechnde Datenbankfeld zusätzlich zu füllen (wird bei Perry Rhodan schon so mitgeliefert); ist aber z.T. ein großer Aufwand, zumal, wenn man Sachen aus verschiedenen Quellen bezieht.
Davon erlöst uns wahrscheinlich erst eine (dann nicht mehr kostenfreie) Anwendersoftware (war ja im Bereich der Fotografie nicht anders, am komfortabelsten ist da z.B. Lightroom - kein Vergleich mit den werksseitig beiliegenden Progrämmchen (von Leica mal abgesehen) - aber eben auch sehr teuer)
Ich für meinen Teil löse das jetzt behelfsmäßig so: Verwaltung nur auf dem PC via Calibre, da ich nicht alle Titel zugleich auch auf dem Reader haben muss, dann ziehe ich 1-2 Titel zum Lesen einzeln auf den Reader in eine Sammlung "Reihen", da interessiert dann nicht so, welche Daten der Reader zur Anzeige bringt. Nach dem Lesen werden sie da wieder gelöscht.
viele Grüße
Michael Lindner